Inspirationen

Ich lese viel und immer wieder passiert es mir, dass mir ein Satz oder Sinnspruch im Kopf bleibt. Manchmal, weil mich der Spruch im Inneren berührt. Manchmal, weil er in dem Moment gerade so gut passt. Manchmal, weil ich ihn nicht begreife. Und dann kommt es vor, dass dieser Spruch viel später wieder in mein Bewusstsein kommt und plötzlich macht er vollkommen Sinn...

Auf dieser Seite möchte ich immer mal wieder Sätze und meine Gedanken dazu teilen.

Viel Spass und Inspiration!

Die wunderschönen Fotos auf dieser Seite sind von Regine Lage, Stäfa.

Manches wird erst gut, wenn wir es gut sein lassen!

Ernst Ferstl

Durch diesen Spruch habe ich irgendwann verstanden, was Loslassen bedeutet. Ich habe mich immer zu stark bemüht, etwas aktiv "los" zu lassen, dabei muss man es nur einfach "sein" lassen. Durch die Bemühung und den Versuch, aktiv etwas zu tun, habe ich dem Thema, das ich los lassen wollte, immer mehr Energie gegeben - das Gegenteil vom Loslassen!

This too shall pass.

Zen-Weisheit

Reminder for myself: alles ist geht vorbei, alles verändert sich. Alles!

Du brauchst Dein Leben nicht zu tragen!

Yolande Duran-Serrano, "Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte"

Dieses Buch über eine Spontanerleuchtung wurde mir empfohlen und ich habe es bisher sicher vier Mal gelesen. Beim ersten Mal bin ich nicht über die ersten Seiten hinaus gekommen, ich konnte einfach nicht begreifen, was Yolande über ihren Bewusstseinszustand erzählt. Die anderen Male waren auch nicht viel besser, aber ich kam immer weiter. Als ich bei diesem Satz angekommen bin, den Yolande ihrer Freundin und Mitautorin des Buches sagt, musste ich das Buch wieder weg legen. Diesmal aber, um diesen Satz sacken zu lassen, nachzuspüren, was da in mir so heftig reagiert.

Es ist ein so simpler Satz, und er tut so gut! In dieser Welt der Selbstoptimierung und Selbstdarstellung kämpfen wir ständig um ein Besser, Anders, Weiter. Wir brauchen aber nicht  beweisen oder verteidigen, wer wir sind, kein Bild aufrecht erhalten. Wir sind. Und das ist alles. Einfach Sein, achtsam und bewusst uns selbst gegenüber. Alles andere können wir sowieso nicht beeinflussen.

Dankbarkeitsglas

Dankbarkeit wird in allen möglichen Schriften und Anleitungen als Schlüssel für das Glück bezeichnet.

Jeden Tag etwas zu finden, wofür man dankbar ist, es aufzuschreiben und in ein Glas zu legen, ist ein bisschen wie Tagebuchschreiben. Aber nach einiger Zeit sieht man so schön, für wie viele Dinge man dankbar sein kann. In einer dunklen Phase finde ich es immer noch schwierig, etwas zu finden, aber dann sind es Dinge wie:

  • das Vogelzwitschern am Morgen auf dem Weg ins Büro

  • die klare frische Luft

  • die Sonne

  • das Lächeln eines kleinen Kindes im Bus.

Nach kurzer Zeit findet man immer mehr Gründe, dankbar zu sein, das Glas wird immer voller und so ganz heimlich kommt damit auch ein Glücksgefühl!

Akzeptiere, was ist.

Oh, diese Aufforderung ist mir so oft gesagt worden, ich habe sie häufig gelesen und gehört. Und jedesmal hat sie mich getriggert. Nein, ich wollte dieses oder jenes nicht akzeptieren, sondern ändern. Ich habe dagegen gekämpft. Mir den Kopf zerbrochen, was ich dagegen tun kann. Mich darüber aufgeregt. Immer wieder darüber geredet. Und nochmal darüber nachgegrübelt. Allerdings ging es dabei immer um die Tatsache/Situation an sich, wie kann ich dies streichen/rückgängig machen/ignorieren.

Und vor einiger Zeit lese ich in einem Buch (ich weiss nicht mehr, was es war): Akzeptieren was ist, bedeutet nicht, dass man das auch gut heisst. Man kann es immer noch schlimm finden. Aber es bedeutet, diese Tatsache/Situation als neuen Ausganspunkt zu sehen. Etwas, das mir im Beruf einfach fällt, mir aber in persönlichen Belangen absolut nicht eingefallen ist. Stattdessen habe ich dieser Tatsache/Situation viel zu viel Energie gegeben, in dem ich sie bekämpft habe. Manchmal hat man wirklich "Schuppen" vor den Augen...

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